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Ein fesches Dirndl für das Madl

August 23rd, 2008 · No Comments

Das Wort Dirndl stammt aus dem bayrischen bzw. österreichischen Sprachgebrauch und ist die Bezeichnung für ein junges Mädchen. Ein Kleidungsstück, das von solch einem Mädchen getragen wird, bezeichnet man auch als so genanntes Dirndlgewand. Meist wird im modernen Sprachgebrauch das Dirndlgewand zum Dirndl verkürzt. Dennoch findet auch heute die ursprüngliche Bezeichnung immer noch Verwendung.

Sicher ist das Dirndl im Bereich der Trachtenkleider anzusiedeln. Dennoch sollte man es nicht mit einer regionalen Volkstracht verwechseln. Im Gegensatz zur Tracht fehlen dem Dirndl die Merkmale, die mit einer Tracht in Verbindung gebracht werden.

Eine weitere Unterscheidung erfolgt zwischen dem klassischen Dirndl, das sehr stark an die Tracht angelehnt ist und einem Kleid im Stil der Landhausmode. Das Dirndl besteht in der Regel aus einem Teil. Dazu gehört eine Schürze, auf die nicht verzichtet werden kann. Die Stoffe, die für das Dirndl verwendet werden, haben in den meisten Fällen traditionelle Muster. Das Landhauskleid hingegen wird in vielen Fällen aus grauem oder auch farbigem Leinen gefertigt und hat oftmals einen Besatz aus Leder im Miederbereich.

In Süddeutschland, dem Alpenraum wird das Dirndl meist auf großen Jahrmärkten und Volksfesten, wie zum Beispiel dem Münchner Oktoberfest als ein Outfit angesehen, um das beinahe kein Besucher herumkommt. Je näher die Wies’n-Zeit rückt, umso mehr steigen die Verkaufszahlen für die aktuelle Dirndl-Mode. Auch hier haben sich regelrechte Modetrends wie zum Beispiel das Mini Dirndl entwickelt.