Ob man sich ein Wasserbett der günstigeren Art kauft, oder zum Designerstück greift, ist meistens eine Frage der eigenen finanziellen Lage. Kredite aufzunehmen für die Anschaffung eines Luxus-Bettes wäre leichtsinnig – vor allem in der heutigen wirtschaftlichen Lage, in der Arbeitslosigkeit oder Krankheit schnell finanzielle Probleme nach sich ziehen können. Natürlich ist auch bei den einfacheren Modellen ein Preisunterschied zu erkennen, je nachdem, wie hochwertig das Bett konstruiert und verarbeitet ist und mit welchem Stoff es überzogen ist. Von der einfachen Matratze, die in das normale Bettgestell gelegt wird, bis hin zur Sockelkonstruktion mit einer Softside-Matratze mit mehreren Kammern, die unterschiedlich gefüllt werden können, gibt es den Schlafkomfort der Oberklasse in jeder Preislage.
Das Wasserbett nur zu kaufen, damit man eines hat, mit dem man angeben kann, ist meist eine Fehlentscheidung; das Sparen auf die nächst höhere Preisklasse lohnt sich. Nicht die Tatsache, dass man Besitzer eines Wasserbettes ist, ist wichtig, sondern die angenehme Erfahrung, seine Nächte in einem solchen entspannenden Bett zu verbringen, sollte zählen. Schon allein, um den ergonomischen Einsatz der Mehrkammermatratze nutzen zu können, sollte man lieber ein paar Euro mehr ausgeben; sehen wird man davon nichts – man kann es nur erleben.
Natürlich gibt es Wasserbetten auch in besonderen Designs, mit Sockeln aus Marmor, speziellen Aufbauten und anderen stilvollen Details. Auch die Stoffe, die für den Überzug verwendet werden, können variieren und somit Preisunterschiede ausmachen. Es gibt ganze Schlafzimmerkombinationen, in die so ein Wasserbett – passend zu Schrank, Kommoden und Nachttischen – eingebaut ist. Auch diese Sets liegen im Preis eher in der oberen Klasse. Wer es sich leisten kann, ein Bett aus einer Designer-Werkstätte zu kaufen, muss jedoch ebenso, wie der Käufer des Standardmodells, sein Bett regelmäßig warten und pflegen, um so lange wie möglich Freude an diesem besonderen Möbelstück haben zu können.
