Wie läuft eigentlich eine Schulung in einer Detektei ab? Was lernen angehende Detektive? Eine spannende Ausbildung, näher beleuchtet. In den Schulungsräumen der Detektei herrscht heute reger Betrieb. Solch eine Detektei finden Sie hier. Die angehenden Detektive sollen in den Räumen verborgene Abhörgeräte aufspüren, die der Schulungsleiter am Abend zuvor sorgfältig versteckt hat. Über Funktion und Aussehen der Mini-Spione wurden die Schüler in der Woche zuvor ausgiebig aufgeklärt. Nun sollen sie das Gelernte in die Tat umsetzen.
Paarweise gehen die Teilnehmer des Lehrgangs ans Werk. Nach einer Stunde haben sie auch das letzte Gerät aus seinem Versteck entfernt. Der Schulungsleiter ist sehr zufrieden. „Die Hauptarbeit einer Detektei liegt heute im Industriebereich!“ sagt er. Die Methoden bei der Wirtschaftsspionage werden immer raffinierter, die Geräte die dabei eingesetzt werden immer effektiver. Deshalb wird darauf im Lehrgang auch ein Schwerpunkt gelegt. Das umfasst nicht nur das Aufspüren von Kameras und Mikrophonen, sondern auch das Verbergen dieser Geräte. „Nur so lernen die neuen Detektive, wie ein Industriespion denkt!“ sagt der Lehrer. Aber nicht nur mit Technik beschäftigt sich der Lehrgang. Die Schüler müssen lernen, Personen unauffällig zu beobachten, sie zu befragen und zu observieren.
Sie lernen Quellen für wichtige Informationen kennen, und natürlich auch die Rechtsgrundlagen, auf denen diese beschafft werden können. Ein angehender Wirtschafts- oder Versicherungsdetektiv lernt während der Schulung in der Detektei aber natürlich auch alle Grundlagen über ihren Fachbereich. Über diese wird zum Ende der Ausbildung auch eine Prüfung abgelegt. Auch Personen- oder Gebäudeschutz kann man im Ausbildungsprogramm der Detektei lernen. Der Andrang ist groß, immer mehr Männer und Frauen wollen Detektiv werden. Besonders weibliche Detektive für sensible Ermittlungen werden von Detekteien sehr gesucht.
